Wir haben überlegt, wie wir unsere Firmenkasse aufbessern können und kamen deshalb auf die Idee, ein Schatzsuchgerät zu bauen. Einen Schatz zu finden, kann dann ja kein Problem mehr sein. Das erste Gerät, das wir gebaut haben, war klein und billig und sah so aus:

Eine ausgediente Krücke diente als Haltestange. Das war sehr praktisch, weil das bequem zu tragen ist und nicht mal was kostet. Als Sendespule haben wir die Antenne von einem ausrangierten Radio genommen. Nur noch die Elektronik musste gebaut werden. Schaltungen für so eine Elektronik findet man im Internet. Wir haben uns erst mal für einen „Schwebungsfrequenzdetektor“ entschieden, weil die relativ einfach zu bauen sind. Aus einem kleinen Lautsprecher hört man einen Ton, der seine Höhe ändert, wenn man in der Nähe von einem Metallstück ist.
Es hat auch funktioniert, aber einen Schatz haben wir nicht gefunden. Wahrscheinlich, weil das Gerät zu unempfindlich ist. Man muss ganz nah dran sein, damit das Gerät reagiert. Deshalb haben wir ein zweites Gerät gebaut, das empfindlicher sein soll. Wir nehmen dazu auch eine alte Krücke, weil sich das bewährt hat. Die Spule machen wir jetzt größer, damit wir einen größeren Bereich erfassen können. Für die Elektronik nehmen wir jetzt eine Schaltung, die nach dem „Pulsinduktionsprinzip“ funktioniert. Das hört sich kompliziert an, und das ist es auch. Dafür ist das Gerät um Welten besser. Außerdem haben wir einen Kopfhöreranschluss angebracht, damit man etwas unauffälliger Schatzsuchen kann. Außerdem bekommt das Gerät noch ein Anzeigeinstrument, damit man kleine Änderungen besser erkennen kann. Und so sieht es aus:



Wir haben das Gerät gleich mal ausprobiert. Auf einem Acker haben wir auf Anhieb ein Eisenstück gefunden, das ungefähr 30cm tief vergraben war. Als nächstes suchen wir dann einen Schatz.